Der Wissenschaftsrat, das wichtigste wissenschaftspolitische Gremium in Deutschland, hat die FTH erneut für fünf Jahre akkreditiert. Nach dem Besuch einer Gutachtergruppe im Dezember 2017 verabschiedete der Wissenschaftsrat Ende April die Stellungnahme des Akkreditierungsausschusses, die bestätigt, dass die FTH „den wissenschaftlichen Maßstäben einer Hochschule“ entspricht. Nach der Erstakkreditierung im Jahre 2008 und der Reakkreditierung 2013 wurde nun eine Akkreditierung bis 2023 ausgesprochen.

Der Wissenschaftsrat würdigt, dass die FTH die Anzahl hauptberuflicher Professorinnen und Professoren seit der letzten Reakkreditierung deutlich gesteigert hat und auch die Forschungsleistungen ausbauen konnte. Zudem verfügt die Hochschule laut dem Wissenschaftsrat über eine angemessene räumliche und sächliche Ausstattung. Die Stellungnahme bestätigt die Sonderstellung der FTH durch ihre Verknüpfung „fachhochschulischer und universitärer Merkmale“.

Der Wissenschaftsrat verbindet die Reakkreditierung mit Auflagen zur Steigerung des Anteils hauptberuflicher professoraler Lehre, zur Sicherstellung des akademischen Kerns (Einrichtung einer zusätzlichen Professur) sowie zur Governance der Hochschule. Angemahnt wird auch eine stärkere Vernetzung mit den staatlichen Universitäten, wenn auch deren Vorbehalte gegenüber einer engeren Zusammenarbeit mit den freien und freikirchlichen Hochschulen Erwähnung findet.

Der Wissenschaftsrat ist in Deutschland für die institutionellen Akkreditierungen der privaten und kirchlichen Hochschulen zuständig. Träger sind die Regierungen des Bundes und der Länder.

Die Stellungnahme des Wissenschaftsrates zur Reakkreditierung der FTH kann hier eingesehen werden.