Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Allgemein:

Die FTH steht in der Tradition der „evangelikalen Bewegung“, einer Gruppe der evangelischen Christenheit, die aus Erneuerungsbewegungen des Protestantismus entstanden ist. Die Hauptunterschiede zum Unistudium liegen deshalb in der Theologie. Die FTH bietet z.B. ein Studium an, das von der Glaubwürdigkeit der Bibel ausgeht. Dieser „bibeltreue“ Ansatz steht im Gegensatz zu „bibelkritischen“ Auslegungen der Heiligen Schrift, wie sie häufiger an staatlichen Universitäten zu finden sind.

Die FTH bietet darüber hinaus eine sehr persönliche Atmosphäre. Durch die kleinen Jahrgänge (ca. 15-30 Studierende) wird eine hervorragende Betreuung der Studierenden ermöglicht. Außerdem gibt die FTH viele Impulse für das eigene Glaubensleben und für die Persönlichkeitsentwicklung.

Die FTH ist eine staatlich anerkannte Hochschule. Das Niveau und die wissenschaftliche Qualität der Ausbildung sind wiederum vergleichbar mit einem Studium an einer Universität. Auf wissenschaftliche Qualität wird Wert gelegt.

Deshalb sind die Zugangsvoraussetzungen auch die gleichen wie an den staatlichen Universitäten, eben das Abitur oder eine vergleichbare Hochschulzugangsberechtigung. Sehr bewusst ist die FTH auch mitten in einer Universitätsstadt angesiedelt, ohne Internatsbetrieb.

Die FTH-Studierenden kommen aus vielen verschiedenen Kirchen, Freikirchen und Gemeinschaftsverbänden. Auch die Lehrenden haben unterschiedliche gemeindliche Hintergründe. So lernt man unterschiedliche Frömmigkeitsstile und Prägungen kennen. Die überkonfessionelle Prägung ist eine der Besonderheiten der FTH.

Die Lehrenden sind „nahbar, hilfsbereit und unglaublich herzlich“ (FTH Studentin, 4. Mastersemester). Bei Fragen nehmen sie sich gerne Zeit für die Studierenden. An der FTH lehren derzeit 16 Dozentinnen und Dozenten, bei 130 Studierenden. D.h. auf einen Dozenten kommen ca. 9 Studierende. Dieses Zahlenverhältnis zeigt, wie persönlich der Kontakt zwischen Lehrenden und Lernenden ist.

Abhängig vom Abschluss (B.A. oder M.A.) eröffnen sich unterschiedliche Berufsmöglichkeiten. Ein direkter Einstieg ins Pfarramt der Ev. Landeskirchen ist mit dem FTH-Abschluss allerdings nicht möglich. Dazu müssen Studierende mindestens sechs Semester an einer der staatlichen Fakultäten studieren.

An den Partneruniversitäten der FTH werden die Leistungen anerkannt. Andere Universitäten erkennen wegen der in Teilen unterschiedlichen Inhalte und der anderen Studienstruktur (B.A./M.A.)die Studienleistung der FTH oft nur teilweise an.

Die Bibel wurde ursprünglich auf Hebräisch und Griechisch verfasst. Das Erlernen dieser Altsprachen ist eine Herausforderung, die sich aber unbedingt lohnt. Anstatt auf Übersetzungen angewiesen zu sein, kann man das Alte und Neue Testament in den ursprünglichen Sprachen lesen. Details, die in den Übersetzungen verloren gehen oder nicht deutlich genug herauskommen, können so selbst greifbar gemacht werden.

Da die FTH als private Hochschule keine Fördermittel vom Land oder von Denominationen erhält, wird der Großteil des Haushaltes durch Spenden aus dem Freundeskreis der FTH gedeckt (fast 70%), jährlich mehr als 1,2 Million Euro. Nur ein geringer Teil wird über die Studiengebühren finanziert. Die aktuelle Höhe der Studiengebühren findet man hier.

Studierende an der FTH sind BAföG-berechtigt. Zudem können Studierende sich für das Deutschlandstipendium oder für andere Stipendien bewerben. Die FTH selbst vergibt auch kleine Mini-Jobs, mit denen man einen Teil der Studiengebühren und der laufenden Kosten finanzieren kann.

Studieren an der FTH:

Um an der FTH studieren zu können, muss man ein Abitur oder eine andere in Hessen gültige Hochschulzugangsberechtigung haben. Gute Englischkenntnisse sind von Vorteil. Es gibt keinen Numerus Clausus.

Ja. Es gelten dieselben Regelungen, wie an den staatlichen Hochschulen. Welche Abschlüsse anerkannt werden, findet man in dieser offiziellen Liste für deutsche Hochschulen: www.anabin.de. Bei entsprechender Berechtigung kann man auch über ein Studienkolleg den fehlenden Hochschulzugang nachholen (mehr).

Nein. Ein Großteil der FTH Studierenden wohnt verteilt über ganz Gießen. Es gibt jedoch auch WGs direkt auf dem Campus. Falls Du eine Wohnung suchst, melde Dich im Dekanat der FTH (dekanat@fthgiessen.de)

Es finden Vorlesungen nach einem festen Vorlesungsplan statt. Auch neben den Vorlesungen gibt es meist einiges an Pflichtlektüre oder Hausarbeiten zu erledigen.

Von Dienstag bis Freitag finden von 10:10 bis 10:50 die Plena statt – eine Zeit, in der es vor allem um Deine persönliche Beziehung zu Gott geht. Neben dem Arbeitspensum finden sich doch immer wieder Zeit für Austausch bei einem Kaffee – Zeiten in denen die FTH zur Familie wird.

Studienort Gießen:

Gießen, eine Stadt mit knapp 35.000 Studierenden, bietet vielfältige Freizeitangebote. Es gibt viele Sportangebote, Kinos, kulturelle Veranstaltungen, Restaurants, Sehenswürdigkeiten wie das Mathematikum und den Schiffenberg u.v.a.

Aber auch im christlichen Spektrum hat Gießen sehr viel zu bieten: Es gibt ein weites Gemeindespektrum, in das man sich investieren kann. Oder darf‘s ein Gemeindegründungsprojekt sein? Auch einige bekannte christliche Werke haben ihren Sitz in Gießen (Campus für Christus, GAIN, Willow Creek, Brunnen-Verlag).