FTHplus

FTHplus – Deine Persönlichkeit

Die FTH ist mehr als eine akademische Ausbildungsstätte. Sie will die Studierenden ganzheitlich auf den Dienst vorbereiten. Dazu gehören die Förderung des geistlichen Lebens, die Praktika während des Studiums und die Persönlichkeitsentwicklung der Studierenden. Auch seelsorgerliche Beratung kann eine Hilfe sein. Ob tägliche Andachten, Persönlichkeitsseminare, Gebetsgruppen, Frauentreffen oder sportliche Aktivitäten – FTHplus ist das +Plus in einer einzigartigen Ausbildung an der FTH.

Dean of Students

Für all das und viel mehr stehen Annabelle Schmidt, Henrik Homrighausen und Ines Eibach als „Dean of Students“ zur Verfügung. Sie koordinieren den gesamten Bereich FTHplus und sind direkte Ansprechpartner für alle großen und kleinen Herausforderungen des Lebens der Studierenden. Ines Eibach, M.A. in Theologie, ist lizenzierte Birkman-Beraterin und zertifizierte Trainerin für das Persolog-Persönlichkeitsprofil.

Dean of Students
Annabelle Schmidt, M.A.

Dean of Students
Henrik Homrighausen, M.A.

Dean of Students
Ines Eibach, M.A.
(in Elternzeit)

Persönlichkeitsentwicklung

Während des Studiums bietet die FTH durch lizenzierte Trainer mehrere Seminare zur Persönlichkeitsentwicklung an, in denen Studierende ihr eigenes Persönlichkeitsprofil entdecken können – beispielsweise mit Tools von PERSOLOG und BIRKMAN. Die Studierenden werden dadurch in ihrer Selbstkompetenz sicherer. Ziel ist es, dass Stärken gestärkt und Schwächen reduziert werden. Für den späteren Dienst sind solche Qualifikationen von großer Bedeutung.

BIRKMAN und PERSOLOG sind eingetragene Markenzeichen.

Mentoring

Das Mentoring-Programm der FTH bietet allen Studierenden eine Begleitung durch externe Mentoren während des Studiums an, damit die eigenen Begabungen und Fähigkeiten entdeckt und entfaltet werden können. Ab dem zweiten Studienjahr begleiten daher erfahrene Persönlichkeiten die Studentinnen und Studenten, stärken den Glauben, fördern die Persönlichkeitsentwicklung und bereiten auf den zukünftigen Dienst vor.

Das Mentorennetzwerk besteht derzeit aus über 50 Personen. Die meisten von ihnen stehen in verantwortlichen Aufgaben in Kirchen, Gemeinden und christlichen Organisationen. Viele stehen in pastoralen Diensten und sind erfahrene Multiplikatoren.

Das Mentoring-Programm ist Teil der ganzheitlichen Ausbildung der FTH. Eine unschätzbare Hilfe für den späteren Dienst in Kirche und christlichen Organisationen.

Leiterin Mentoring-Programm
Franziska Klein, M.A.
E-Mail: mentoring@fthgiessen.de

und mehr …

Dienstag bis Freitag findet in der Mitte des Vormittags eine gemeinsame Plenumszeit statt.

Hier geht es in erster Linie um die Andacht, um das Hören auf Gottes Wort, umrahmt vom gemeinsamen Singen und Gebet. Regelmäßig berichten auch Pastoren und Vertreter christlicher Werke aus ihrem Dienst. Die Studierenden bekommen dadurch einen guten Einblick in die Vielfalt späterer Dienstmöglichkeiten.

Alle 14 Tage treffen sich ca. 8-10 Studierende mit einem Dozenten oder Mitarbeiter in „Tutoriumsgruppen“. In diesen Kleingruppen bespricht man relevante Themen des persönlichen Leben und des späteren Dienstes.

Da in den Kleingruppen auf die Bedürfnisse der Studierenden eingegangen wird, ergeben sich verschiedene Inhalte:

+ Diskussion eines Themas, das den Studierenden auf der Seele brennt
+ Gemeinsames Lesen und Besprechen eines Buches
+ Austausch über Gemeindedienst und andere praktische Erfahrungen, die die Studierenden während ihres Studiums sammeln

In den Tutoriumsgruppen werden jahrgangsübergreifende Kontakte geknüpft. Und die Studierenden lernen Dozenten und Mitarbeiter im persönlichen Rahmen kennen. Nicht zu vergessen: Gemeinsames Essen steht hoch im Kurs in den Tutoriumsgruppen.

„women@fth“ möchte den Studentinnen der FTH helfen, persönlich und geistlich zu wachsen und sich ganzheitlich auf den Dienst vorzubereiten. Dabei hat women@fth die besonderen Fragen und Herausforderungen von Frauen im Dienst im Blick.

In unterschiedlichen Veranstaltungsformen finden dabei Themen des persönlichen Lebens, Glaubens und Arbeitens Raum.

Leitung: Ines Eibach

Durch den Studierendenrat (StuRa) wirken die Studierenden aktiv am Hochschulgeschehen mit. Der StuRa ist im Senat der Hochschule vertreten und nimmt dadurch Einfluss auf die Entwicklung der Hochschule.

Wahl des StuRa

Der StuRa wird jährlich neu gewählt und besteht aus dem Studierendensprecher und seinem Stellvertreter sowie aus den Jahrgangssprechern. Die Studierendenvollversammlung im Sommersemesters wählt die Studierendensprecher. Die Jahrgangssprecher werden jeweils zu Beginn des Wintersemesters im Jahrgang gewählt.

Seit den frühen Jahren der FTH gibt es ESMA – die European Student Missionary Association, eine europäische Studenteninitiative an 40 theologischen Seminaren und Bibelschulen, die sich für Weltmission einsetzt. An der FTH treffen sich wöchentlich verschiedene Gebetsgruppen, die für die Missionsfelder der Welt beten.

ESMA gestaltet regelmäßig Plena vor allen Studierenden und Mitarbeitern, die verschiedene Schwerpunkte haben. Es kommen auch Missionare persönlich, um über relevante Themen zu sprechen.

Nicht umsonst ist im Motto von ESMA für jeden etwas dabei: „beten, geben, gehen …“.

An der FTH gibt es auch sportliche Aktivitäten. Unsere Fußballmannschaft tritt regelmäßig recht erfolgreich beim „Cup of the Brothers“ an, dem Turnier der theologischen Ausbildungsstätten in Deutschland. Die Volleyballer sind auch nicht schlecht. Und für die passiven Sportler steht immerhin ein stark frequentierter Kicker zur Verfügung … wer zu Null verliert, muss unter dem Kicker durchkrabbeln :-)

Viele Studierdende nutzen auch das breite Angebot des Hochschulsports der Uni Gießen.

Außerdem gibt es viele Sportvereine in Gießen. Von Klettern über Fuß-, Hand- und Basketball bis hin zu Leichtathletik, Tanzen, Skaten oder Kanufahren …

Die Studierenden und Mitarbeiter der FTH haben sich einen „Code of Conduct“ gegeben, der für das Miteinander verbindlich ist:

„Für Leben und Arbeit an der FTH sollte ganz allgemein christliches Verhalten Maßstab sein, wie es von angehenden Mitarbeitern im geistlichen Dienst erwartet werden kann“ (Studienordnung der FTH § 11(6)). Zur Umsetzung dieser Leitlinie verpflichten sich Mitarbeiter und Studierende der FTH freiwillig auf folgenden „Code of Conduct“:

Präambel

Als Mitarbeiter und Studierende der FTH möchten wir uns im täglichen Miteinander am Vorbild Jesu Christi und an den ethischen Anweisungen der Bibel orientieren. Das betrifft insbesondere unsere grundlegende Einstellung zueinander, unseren Umgang miteinander und unsere Arbeitsethik.

Grundlegende Einstellung

Wir möchten …
+ jedem Menschen an der FTH mit Respekt und Liebe begegnen – unabhängig von Merkmalen wie Herkunft, Überzeugungen und Geschlecht;
+ uns vorschneller Urteile über die Einstellungen und Verhaltensweisen eines Menschen enthalten, indem wir versuchen, den Menschen nicht losgelöst von seinem persönlichen Werdegang und seinen jeweiligen Umständen zu verstehen;
+ uns durch die äußere Erscheinung, mangelnde Leistungsfähigkeit oder persönlichen Schwächen eines Menschen nicht davon ablenken lassen, ihn in seiner Einzigartigkeit als Ebenbild Gottes wahrzunehmen;
+ die Vielfalt der Ausdrucksformen christlichen Glaubens schätzen und fördern, uns im Dialog durch sie bereichern lassen und dabei aufeinander Rücksicht nehmen.

Diese grundlegenden Einstellungen sollen sich auch im Umgang mit anderen Menschen äußern, insbesondere in folgenden Punkten:

Vom Umgang miteinander

Wir möchten …
+ uns nicht nur auf einer fachlichen, sondern auch auf einer persönlichen Ebene begegnen, aufeinander Acht haben und uns gegenseitig helfen;
+ im täglichen Umgang Höflichkeit, Respekt und Integrität an den Tag legen;
+ Konflikte offen und zeitnah ansprechen und in einem fairen Austausch tragfähige Lösungen finden;
+ da, wo wir als Mitarbeiter oder Studierende in Leitungsaufgaben stehen, diese in Verantwortung vor Gott und den uns anvertrauten Menschen wahrnehmen und unsere Rolle als Dienst begreifen;
+ den Gremien der FTH und ihren Entscheidungen mit Respekt begegnen.

Das bisher Gesagte soll sich auch in unserer Arbeitsethik und in einer auf den geistlichen Dienst vorbereitenden Professionalität widerspiegeln:

Unsere Arbeitsethik

Wir möchten …
+ ein Klima der Offenheit und Transparenz schaffen, in dem für alle Freude am Denken und Glauben gefördert wird;
+ Anregungen zur positiven Gestaltung von Leben und Studium an der FTH einbringen;
+ immer neu um einen Ausgleich zwischen eigenverantwortlichem Arbeiten und Rücksichtnahme auf andere bemüht sein;
+ beim Arbeiten unsere Denkvoraussetzungen und Methoden offen legen und bereit sein, uns und anderen ungeklärte Fragen einzugestehen;
+ in allen Diskussionen zwischen der Sach- und der Personenebene unterscheiden und anderen Meinungen fair, offen und korrekturfähig begegnen;
+ die Zeit aller achten, indem wir uns um Pünktlichkeit bemühen, effektive Abläufe gewährleisten und uns wie anderen vermeidbare Probleme ersparen;
+ verantwortlich mit dem Eigentum anderer und den Einrichtungen des Campus umgehen;
+ uns in Sprache und in unserem äußeren Erscheinungsbild um Angemessenheit bemühen;
+ in Lehrveranstaltungen das Gelingen gemeinsamer akademischer Arbeit fördern und Ablenkung sowie Störungen vermeiden;
+ Tugenden wie Wahrhaftigkeit, Fleiß und Disziplin fördern sowie die individuelle Persönlichkeitsentwicklung stärken.

Bei aller Arbeit soll das Wohl des Einzelnen innerhalb der FTH-Gemeinschaft zur Ehre Gottes im Zentrum stehen.