Mitte April blickten Studierende der FTH hinter die Kulissen der Arbeit von Open Doors in Kelkheim bei Frankfurt/M. Zu den Highlights der Exkursion zum dortigen „Hoffnungszentrum“ gehörten ein ausführlicher Austausch mit dem Open Doors-Leiter Markus Rhode und die Führung durch eine neu eingerichtete Erlebnisausstellung in den Katakomben des alten Fabrikgeländes. Dort werden die Schicksale der verfolgten Christen visuell dargestellt. Die Studierenden bekamen so einen persönlichen Zugang zu einem der aktuellsten und drängendsten Herausforderungen der weltweiten Christenheit.

Prof. Dr. Christof Sauer, Inhaber der Professur für Religionsfreiheit und Erforschung der Christenverfolgung an der FTH, und sein Assistent Colin Bergen, die Leiter der Exkursion, ist es ein Anliegen, das Thema Christenverfolgung in Theorie und Praxis den FTH-Studierenden nahe zu bringen und darüber hinaus in der wissenschaftlichen Welt ein Bewusstsein für die Dringlichkeit des Themas zu wecken.

Open Doors ist ein 1955 gegründetes internationales Hilfswerk für verfolgte Christen. Mit ihren Projekten wollen sie bedrängte Christen ermutigen, trotz Verfolgung ihr Christsein zu leben, ihre Gemeinden zu stärken und auch in einer feindlich gesinnten Umwelt das Evangelium zu verkünden.