Philipp Bartholomä

Freikirche mit Mission

Perspektiven für den freikirchlichen Gemeindeaufbau im nachchristlichen Kontext, Leipzig: EVA, 2019, 637 S.

Die klassischen Freikirchen entstanden als Antityp zum kirchlichen Mainstream. Man operierte traditionell in einem „Modus der Erweckung“. Dabei entwickelten die Freikirchen die Tendenz, ihre eigene ekklesiologische und missionarische Identität im Gegensatz zu anderen christlichen Gruppierungen zu definieren, die als „signifikante Andere“ fungierten. Diese herkömmlichen Mechanismen erweisen sich allerdings unter den veränderten Bedingungen des Glaubens in einem säkularen Zeitalter als nicht mehr förderlich.

Diese Studie untersucht die gegenwärtigen ekklesiologischen und missionarischen Herausforderungen von Freikirchen in einer nachchristlichen Umgebung. Anhand umfangreicher quantitativer und qualitativer Daten werden verschiedene Aspekte des traditionell „erwecklichen“ freikirchlichen Gemeindeaufbaus unter missionarischen Gesichtspunkten eingehend unter die Lupe genommen. Schließlich werden zukunftsfähige Perspektiven für ein nachhaltiges, hoffnungsvolles und gleichzeitig realistisches missionarisches Handeln von Freikirchen in heutiger Zeit aufgezeigt.

Prof. Dr. Philipp Bartholomä lehrt Praktische Theologie an der Freien Theologischen Hochschule Gießen.

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