Professur für Religions­freiheit und Erforschung der Christen­verfolgung

Die Situation

Religionsfreiheit ist seit vielen Jahren eines der wichtigsten Menschenrechte. Am Anfang aller Frei­heitsrechte der Neuzeit stand die Forderung nach freier Ausübung der Religion, gepaart mit der Freiheit, die Religion auch wechseln zu dürfen.

In vielen Ländern der Welt ist die Religionsfreiheit jedoch bedroht. Oftmals steht sie nur auf dem Papier. Dabei sind besonders Christen Opfer von Verfolgung. Zusammenkünfte von Gläubigen werden gestört, Bau und Erwerb von Kirchen wird behindert. Vor allen Dingen ist die Hinwendung zum christlichen Glauben mit Gefahren verbunden.

In keinem Jahrhundert zuvor wurden so viele Christen um ihres Glaubens willen bedrängt, wie heute. Schätzungen gehen von über 300 Millionen verfolgten Christen aus. Die Unterdrückung reicht vom Versammlungsverbot, Einschränkungen bei der Ausbildung, Bedrängungen innerhalb der Familie bis hin zu Lagerhaft und Mord. Besonders in Nordkorea, aber auch in einigen islamischen Ländern werden Christen aktiv bedrängt.

„Die Glaubensfreiheit ist das Menschenrecht, das momentan am meisten in Gefahr ist. Christen sind die weltweit am stärksten verfolgte Religionsgruppe. Deshalb begrüße ich die Errichtung eines Lehrstuhls für Religionsfreiheit und die Erforschung der Christenverfolgung an der Freien Theologischen Hochschule Gießen.“

Downloads

Jahresberichte

Die Jahresberichte informieren über die Aktivitäten der Professur im jeweils vergangenen Studienjahr.

Beispieltexte der Professur

Die bereitgestellten Texte geben einen kleinen (unvollständigen) Einblick in unsere Arbeit.

Bericht 2019/20

Bericht 2018/19

Bericht 2017/18

Empfehlungen zum Gebrauch der Zahlen im Weltverfolgungsindex (2021)

Suggestions for an appropriate use of World Watch List data (2020)

Wozu weltweite Überblicke und Ländervergleiche über Verfolgung nützlich sind

Übersichtsartikel zur weltweiten Christenverfolgung (“Verfolgung, Tod und Vertreibung: Weltweit sind Christen vielfach Opfer von Gewalt”; 2019)

Vaterunser für Verfolgte zum gottesdienstlichen Gebrauch

Die Professur

Christliche Hilfsorganisationen wie Open Doors, HMK – Hilfe für verfolgte Christen und Kirche in Not unterstützen vor Ort die verfolgten Christen und informieren über das Leid der Bedrängten. Bekannte Politiker treten öffentlich für Religionsfreiheit ein.

An der FTH ist Ende 2017 eine Professur für Religionsfreiheit und die Erforschung der Christen­verfolgung entstanden. Durch wissenschaftliche Forschung soll das Anliegen fundiert einer breiten Öffentlichkeit nahegebracht werden.

Seriöse Datenerhebung, spezielle Studien über die Situation der Religionsfreiheit und die Lage der Christen in bestimmten Ländern, professionelle Erhebung der internationalen Lage werden durch Verlautbarungen, Tagungen und Publikationen präsentiert. Die Professur für Religionsfreiheit und die Erforschung der Christenverfolgung ist mit internationalen Forschern und Forschungszentrum vernetzt.