Anlässlich des 65. Geburtstags von Prof. Dr. Helge Stadelmann fand Mitte Dezember ein besonderes „Überraschungs“-Plenum statt: Viele Freunde und Kollegen brachten ihre tiefe Verbundenheit mit dem Altrektor der FTH zum Ausdruck.

Nach einer Begrüßung durch den Prorektor Prof. Dr. Armin Baum und einer musikalischen Darbietung durch Lukas Sulzer richtete Ass.-Prof. Dr. Stefan Schweyer erste Worte an den Jubilar. Dr. Schweyer lehrt an der STH Basel. Gemeinsam mit Prof. Stadelmann gab er jüngst das Lehrbuch „Praktische Theologie: Ein Grundriss für Studium und Gemeinde“ heraus. In seiner Ansprache gelang es ihm, die Lebens- und Arbeitshaltung seines Kollegen treffend zu skizzieren: „Mit der Bibel – Für die Praxis.“ Die enge Verzahnung beider Aspekte miteinander sei ein nennenswertes Kernanliegen Stadelmanns. Denn: „Praxis ohne Bibel ist wie ein Schiff ohne Kompass.“

Auf diesen Einstieg im Sinne der „Stadelmannschen Predigtkrawatte“ folgte die Übergabe der Festschrift. Diese wird unter dem Titel „Mit der Bibel – Für die Praxis. Beiträge zu einer praktisch-theologischen Hermeneutik“ im Januar 2018 offiziell erscheinen. Dr. Phillip Bartholomä, Pastor in Landau und Leiter des Instituts für Gemeindegründung und Gemeindewachstum in Gießen, stellte die Festschrift vor, mit ihrer Fülle von wertvollen Impulsen zu Themen, die Stadelmann besonders am Herzen liegen. Darunter fallen Aufsätze zur Konzeption praktischer Theologie und Methodik, zu exegetisch-hermeneutischen Fragen und zur Homiletik. Die Festschrift repräsentiert damit das weite Forschungsinteresse des Jubilars. Als Autoren konnten neben vielen FTH-Kollegen und den Herausgebern u.a. Prof. Dr. Gerhard Maier, Prof. Dr. Peter Zimmerling, Prof. Dr. Volker Kessler, Dr. Holger Böckel und Dr. Wolfgang Becker gewonnen werden. Stadelmann bedankte sich herzlich für die gelungene Überraschung und wünschte, dass Gott noch viele Gelegenheiten schenkt, „gemeinsam unterwegs zu sein in Kirche und Gesellschaft“.

Anschließend richtete Prof. Dr. Lutz von Padberg ein Grußwort an seinen langjährigen Kollegen und Weggefährten Stadelmann. „Launig und ernsthaft“ fand er die richtigen Worte, um Verbundenheit und Anerkennung zum Ausdruck zu bringen. Er lobte Stadelmanns Ausdauer für das Ziel, den Studierenden an der FTH eine „auf wissenschaftlicher Basis breit angelegte Bildung und Ausbildung“ zu ermöglichen.

Mit der FTH-Hymne „Der Herr ist gut“ wurde die Veranstaltung abgerundet – eine gelungene Überraschung!