2011 treffen sich 24 FTH-Studierende im Wohnzimmer des Dozenten Dr. Stephen Beck. Ihre Vision: Die Gründung einer neuen „Kirche für alle Nationen“ in Frankfurt am Main, der Stadt mit den vielen Migranten. Eine „Kirche für andere“ sollte es sein, mit einer starken deutschen Prägung, aber offen für Menschen aus vielen anderen Völkern.

Sechs Jahre späte sind daraus 12 Gemeinden geworden, in ganz Rhein-Main und Gießen, von denen überall die Rede ist. Viele andere Gruppen in Deutschland, Europa und bis nach Israel und Indien haben den Funken dieser „mono-multikulturellen Gemeinde“ aufgenommen. Aus der „Kirche für alle Nationen“ wurde eine ganze Bewegung, die sich „Mission Mosaikkirche“ nennt. Hunderte sind zum Glauben gekommen. Die Bewegung zieht Kreise.

Anhand seiner Erfahrungen beschreibt Stephen Beck die Geschichte der jungen Bewegung, gibt Einblicke in ihre Geheimnisse und Prinzipien, verschweigt nicht Schwierigkeiten, Rückschläge und Brüche. Die Flüchtlingsströme sind eine Herausforderung, aber vor allem eine ungeheure Chance. Die Mosaik-Bewegung zeigt: Gott wirkt, heute, auf unkonventionelle Art und Weise. Es wird auch deutlich: Wer kompromisslos nach Gottes Wort lebt und es verkündet, und gleichzeitig mit Liebe und Wertschätzung auf Menschen zugeht, auch auf den „Fremden“, der wird Gottes Wirken auch heute noch erleben.

Ein unglaublich Mut machendes, herausforderndes und inspirierendes Buch, das aufrüttelt und wach macht, voller praktischer Tipps für den Gemeindealltag. Gott hat Deutschland nicht aufgegeben. Überall kommen Migranten zum Glauben. Ein neues Kapitel seiner Geschichte mit unserem Land beginnt.

Stephen Beck mit Frauke Bielefeldt, Mission Mosaikkirche: Wie Gemeinden sich für Migranten und Flüchtlinge öffnen, Gießen: Brunnen-Verlag, 2017. 219 S. 20,- €

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